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Die Gesundheit

 

Darauf sollten wir achten

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Essen vor der sportlichen Leistung, speziell Fussball


Die schwere Frage :“ Was esse und trinke ich am besten vor einem anstehenden Spiel oder Training?“.

Grundlegend gilt: Iss nichts ungewohntes, sondern nur Dinge, die Du häufig zu Dir nimmst. Damit gehst Du der Gefahr aus dem Weg, später beim Fussball Magenschmerzen oder andere Probleme zu bekommen. Zusätzlich sollte Dir Deine Ernährung Power geben und Dich stark und fit machen.

Essen vor dem Fussball

Ich empfehle Dir etwa 1,5 bis 2 Stunden vorm Spiel oder Training keine große Mahlzeit mehr zu Dir zu nehmen. Die Verdauung raubt sehr sehr viel Energie, welche Dir dann später in der ein oder anderen Aktion fehlen könnte. Mit vollem Magen spielt es sich einfach nicht gut. Du wirst schneller müde, bist unmotiviert und hast nur wenig Kraft. In so einer Verfassung wirst Du im Fussball keine guten Leistungen hervorbringen können.

Anstatt sich bei Hunger den Magen voll zu stopfen, empfehle ich Dir leichte Kost. Unter leichter Kost versteht man ein wenig Müsli, Obst und Gemüse, vielleicht auch eine Scheibe Brot oder Vollkornprodukte. Aber auch davon sollte man nicht zu viel essen, sondern in Maßen.

Vermeide vor dem Sport besonders Fleisch und fettiges Essen. Auf jeder Verpackung ist der Brennwert in kcal oder kJ angegeben. Orientiere Dich an niedrigen Werten, denn diese belasten nicht. Achte einfach darauf, vor sportlicher Aktivität der Verdauung nicht zu viel Arbeit zu machen. Überhaupt nichts zu essen ist aber auch nicht der richtige Weg. Es ist besser mit einem leicht aufgefüllten Magen zu spielen, wie mit einem leeren. Dir stehen somit zusätzliche Energiereserven zur Verfügung.

Es ist also Deine Aufgabe mit der Ernährung in Balance zu bleiben. Finde einen Mittelwert, indem Du selbst herausfindest welche Lebensmittel Dir die nötige Power vor einem Spiel geben, und welche Dir nur unnötig wichtige Energie rauben.

Trinken vor dem Fussball

Vor Spiel oder Training empfiehlt sich in erster Linie besonders Wasser und wenn man etwas mit Geschmack haben möchte, eignen sich auch Apfelschorle oder leicht verdünnte Säfte. Ich empfehle Dir grundsätzlich vor dem Sport nicht mehr als 500 ml in kurzer Zeit zu trinken, sonst wirst Du ständig auf Toilette gehen müssen, was Dich am Spielbetrieb hindert.

Nicht gut vor dem Sport sind zucker- und koffeinhaltige Getränke. Der Grund ist, dass diese Dir nur 10-20 Minuten nach dem Trinken ein wenig mehr Energie und Leistungsfähigkeit versprechen. Nach diesen 10-20 Minuten sinkt die Leistungsfähigkeit auf ein tieferes Niveau herunter. Meistens fühlt man sich dann kraftloser wie vorher. Solche Getränke empfehlen sich daher eher während der Leistung um den Blutzuckerspiegel wieder in Balance zu bringen.

Wobei der Einsatz von Koffein während sportlicher Leistungen eher umstritten ist. Man geht davon aus, dass es die Leistung zwar leicht erhöht, das Verletzungsrisiko aber eher zunimmt. Koffein ist also ein zweischneidiges Schwert, von der Dopingliste wurde es meines Erachtens aber wieder gestrichen.

Fazit:

Grundsätzlich gilt, iss und trinke vor Spiel oder Training was Du gewohnt bist, was Dir Power gibt und was Dich nicht unnötig belastet. Es empfiehlt sich daher immer eine leichte Kost. Trinke Wasser oder leichte Schorlen, isotonische Getränke aber erst während der Leistung, um die Energiereserven aufrecht zu erhalten.

Lass das leichte Essen zur Gewohnheit werden. Probiere aus, was Dir gut tut und was nicht. Nur so kannst Du eigene Erfahrungen bezüglich Deiner Ernährung sammeln:).

 

 

Seitenstechen

 

Sehr häufig hat dieses Problem mit der Ernährung zu tun. Sportler, die zu diesem Problem neigen, sollten 2 bis 3 Stunden vor dem Training keine festen Speisen mehr zu sich nehmen. Einige Lebensmittel wie Käse, Fleisch, Fette, Müsli und Vollkornprodukte bleiben im Magen noch länger, so daß die Pause vor dem Training mindestens 4 Stunden betragen sollte. Sie sollten auch vor dem Sport Produkte vermeiden, die Blähungen verursachen können wie Hülsenfrüchte und Milch.Auch falsches Atmen kann  ein Grund für Seitenstiche sein.

 

 Knieschmerzen

 Knieschmerzen treten im Kindes- und Jugendalter nicht selten auf. Zunächst sollte immer daran gedacht werden, daß solche Beschwerden auch durch Hüftgelenkerkrankungen verursacht werden können. So muß man zwischen dem 10. und 16. Lebensjahr an einen Hüftkopfabrutsch denken. Die Untersuchung des Hüftgelenkes gehört demnach immer zur Abklärung der Kniegelenkbeschwerden dazu. Im frühen Kindesalter sind Knieschmerzen selten.
Ab dem 10. Lebensjahr sind Kniegelenkbeschwerden allerdings keine Seltenheit mehr. Häufig ist um die Pubertät herum ein vorderer Kniegelenkschmerz in Umgebung der Kniescheibe anzutreffen. Die Beschwerden werden dabei nur sehr diffus angegeben. Die Ursache bleibt häufig unklar. In vielen Fällen findet man jedoch ausgeprägte Muskelverkürzungen der Oberschenkel-Streckmuskulatur, nicht selten auch von weiteren Muskelverkürzungen der Kniegelenkbeuger und der Becken-Hüft-Muskulatur begleitet.
Die besten Erfolge sehen wir nach einem konsequenten krankengymnastischen Dehnungsprogramm.